Immer wieder mal taucht die Diskussion über eine härtere Zensur bzw. Verbot von Computerspielen in den Medien auf. Meist geschieht so etwas nach einem Amoklauf von Jugendlichen. Immer wenn so etwas passiert versuchen somit ein paar Leute die Schuld den so genannten “Killerspielen” zu zuschrieben.
Obwohl das Bundesinnenministerium keinen Handlungsbedarf für ein Verbot solcher gewaltsamen Videospielen sieht, formuliert Günther Beckstein bereits einen Gesetzesentwurf.
Sollte man dann vielleicht nicht auch die Wehrpflicht abschaffen?
Dort bekommt man doch die Waffen in die Hand gedrückt und lernt damit umzugehen.
Oder was ist mit Schützenvereinen?
Ist das nur ein Sport, oder kann man sich da auch gezielt auf solche eine Tat vorbereiten und die nötigen Waffen bekommen?
Und was ist mit Action, Horror und Splatterfilmen? Kann man sich vielleicht da nicht auch Anregungen holen?
Am besten sollten alle Killerspieler in den Knast.
Fragen über Fragen, doch wer oder was ist jetzt Schuld. Die ganze Welt besteht doch aus Angst und Schrecken. Schält man den Fernseher ein, um die täglichen Nachrichten zu sehen, findet man doch fast nur negative Beiträge. Entweder irgendein Krieg, eine Vergewaltigung, Selbstmord, Terroranschlag oder Streit in der Politik. Warum gibt es denn so etwas böses nur auf dieser Welt?
Also mal ganz ehrlich. Ich finde es komisch, wenn man versucht Computerspielen die Schuld an Gewaltverbrechen zu geben. Fast jeder Junge wird in der heutigen Zeit mal ein gewaltsames Videospiel spielen. Aber nicht jeder Junge wird dadurch zum Amokläufer. Umgedreht kann man dann auch nicht sagen, jede Ursache im Amoklauf liegt in den Computerspielen…